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Zukunft der Berliner Mobilität – dritte Gesprächsrunde

Michael Müller 2018

© SPD Berlin | Foto: Birte Huizing

 

Am gestrigen Montag fand auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller die dritte Gesprächsrunde „Sauber. Modern. Leistungsfähig. Zukunft der Berliner Mobilität“ zum Umsetzungsstand des im Januar beschlossenen Maßnahmenpakets zur Vermeidung von Fahrverboten statt. Vorgestellt wurde ein neues Förderprogramm für Elektromobilität. Unternehmer, die auf Elektrofahrzeuge umsteigen, erhalten zukünftig eine Landesprämie. Zudem wird es bald mehr Ladestationen geben.

Michael Müller erklärte anschließend: „Ich möchte mich sehr für dieses konzentrierte und gute Gespräch bedanken. Wir haben gemeinsam vor allem über die Umsetzung und Verstetigung des im Januar besprochenen Zehn-Punkte-Programms diskutiert. Dabei stand das heute vorgestellte Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ im Vordergrund. Durch die von mir auf Bundesebene im Rahmen der Dieselgipfel der Bundeskanzlerin geforderte und nun erfolgte Aufhebung des Verbotes von Doppelförderungen können wir jetzt eine finanziell sehr attraktive Förderung von Elektromobilität für die Berliner Wirtschaft auflegen. Wichtig bleibt mir zudem, auf Bundesebene auch weiterhin für Hardwarelösungen einzutreten. Hier haben wir über unsere Bundesratsinitiative informiert. Insgesamt empfand ich auch diese Gesprächsreihe als außerordentlich zielführend und bedanke mich für das Engagement aller Beteiligten. Uns eint auch weiterhin das Bestreben, Fahrverbote in Berlin möglichst zu vermeiden. Daran halten wir fest.“ (PM)

 

Kita-Spitzengespräch am kommenden Freitag

Sandra Scheeres
 

Am kommenden Freitag hat Jugendsenatorin Sandra Scheeres Vertreterinnen und Vertreter von Kita-Trägern und Kita-Verbänden, Gewerkschaft, Eltern und Fachschulen zu einem Kita-Fachgespräch eingeladen. Besprochen werden soll unter anderem die aktuelle Kita-Situation (Angebot und Nachfrage, Entwicklung der Fachkräftesituation), Optionen zur Fachkräftesicherung sowie der Austausch und die Abstimmung von Vorhaben. Ebenso werden die Forderungen der Kita-Demo am 26. Mai zur Diskussion stehen wie Möglichkeiten, Eltern die Kita-Platzsuche zu erleichtern.

Sandra Scheeres erklärte im Vorfeld: „Die aktuelle Kita-Situation stellt uns vor große Herausforderungen. Ich bin gerne bereit, mit allen Beteiligten darüber zu diskutieren, wie wir diese im Sinne der Eltern und Fachkräfte bewältigen können. Dabei geht es um mittel- und längerfristig wirkende Maßnahmen, aber vor allem auch um die Frage, wie im kommenden Kita-Jahr der Personalbedarf gesichert werden kann, um den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz zu gewährleisten. Diskutiert werden soll auch, wie die berechtigte Forderung der Erzieherinnen und Erzieher nach einer besseren Entlohnung berücksichtigt werden kann.“ (PM)

Ein Maßnahmenpaket für mehr Kita-Plätze und Fachkräfte hat der Senat bereits ergriffen. Details dazu gibt es auf berlin.de.

 

 

Stellenausschreibung: Sachbearbeiter*in im SPD-Kreisbüro Mitte

Stellenausschreibung

© Grafik: Hans Kegel | SPD Berlin

 

Beim SPD-Landesverband Berlin ist zum 1. August 2018 eine Stelle als Sachbearbeiter*in im Kreisbüro Mitte der Berliner SPD zu besetzen. Die Stelle ist unbefristet, die Wochenarbeitszeit beträgt 23,19 Stunden. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2018. Weitere Informationen sind in der Stellenausschreibung (PDF-Dokument, 49.1 KB) enthalten.

 

Sylvia-Yvonne Kaufmann, MdEP: „Orbán endlich in die Schranken weisen“

 

Die nationalkonservative Regierung in Ungarn baut Rechtsstaatlichkeit und Demokratie ab. So hat sich am Montag der Innenausschuss des Europäischen Parlaments positioniert und für die Einleitung des Verfahrens nach Artikel 7(1) der EU-Verträge gegen die ungarische Regierung gestimmt.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Ungarn gefährdet sind. Viktor Orbán und seine Partei Fidesz haben den Bogen überspannt. Die Annahme des so genannten Stop Soros-Gesetzespakets vergangene Woche durch das ungarische Parlament war nur die Spitze des Eisbergs. Es ist nun an der Zeit, es nicht bei deutlichen Worten zu belassen, jetzt muss gehandelt werden. Es geht hier um die Verteidigung der Fundamente der Europäischen Union. Deshalb führt kein Weg am Verfahren nach Artikel 7(1) der EU-Verträge gegen Ungarn vorbei“, kommentiert die Berliner SPD-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann.

In dem Bericht listet der Innenausschuss die Verfehlungen der Regierung Orbán detailliert auf. „Auch eine große parlamentarische Mehrheit darf sich niemals über europäische Grundwerte hinwegsetzen, doch genau das geschieht in Ungarn. Durch Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die skandalöse Behandlung von Migranten und eine Schwächung des Justizsystems stellt sich Orbán immer mehr ins europäische Abseits“, so Sylvia-Yvonne Kaufmann weiter.

Das Plenum des Europäischen Parlaments muss die Entscheidung nun mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit und einer Mehrheit seiner Mitglieder bestätigen. Hierfür bedarf es auch Stimmen aus Orbáns Parteienfamilie, zu der auch die deutschen Unionsparteien gehören.

Wenn das September-Plenum in Straßburg die Entscheidung des Innenausschusses bestätigt, müssen die EU-Mitgliedstaaten die Lage in Ungarn auf die Tagesordnung setzen und entscheiden, ob eine eindeutige Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung der europäischen Werte durch die ungarische Regierung vorliegt. In letzter Konsequenz kann das Verfahren nach Artikel 7 dazu führen, dass Ungarn das Stimmrecht im Rat entzogen wird.

 

27. Juni: Friedrich-Ebert-Stiftung: Rede von Außenminister Heiko Maas „Die Zukunft der nuklearen Ordnung – Herausforderungen für die Diplomatie

Vor 50 Jahren wurde der nukleare Nichtverbreitungsvertrag (NVV) unterzeichnet. Wo stehen wir heute angesichts der atomaren Bedrohung durch Iran, Nordkorea und andere Staaten? Auf der diesjährigen Tiergartenkonferenz erläutert Bundesaußenminister Heiko Maas in einer Rede und im anschließenden Gespräch mit dem Journalisten Korbinian Frenzel, wo er die Herausforderungen im Bereich Abrüstung und Nichtverbreitung sieht.

Begrüßt werden Heiko Maas und die Gäste durch den Stiftungsvorsitzenden Ministerpräsident a.D. Kurt Beck. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit deutschen und internationalen Gästen statt.

Podiumsteilnehmende:  Karl-Heinz Brunner, MdB und Mitglied des Unterausschusses Abrüstung, Berlin, Leo Hoffmann-Axthelm, Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) in Brüssel , Kelsey Davenport, Arms Control Association, Washington D.C., Paik Hak-soon, Sejong Institute, Seongnam City, Moderation: Korbinian Frenzel, Redakteur und Moderator Deutschlandradio

Die Veranstaltung wird simultan Deutsch-Englisch gedolmetscht und live gestreamt.

Tiergartenkonferenz

Mittwoch, 27. Juni 2018, 12 – 14.30 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung, Konferenzsaal, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

 

Weitere Informationen im Netz.

 

27. Juni: Mitgliederforum der SPD Tempelhof-Schöneberg zum Solidarischen Grundeinkommen mit Michael Müller

Der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller hat mit seinem Vorschlag für ein Solidarisches Grundeinkommen eine Diskussion über Alternativen zu Hartz IV angestoßen. Das Solidarische Grundeinkommen soll es ermöglichen, langzeitarbeitslosen Menschen eine faire und anständig bezahlte Beschäftigung im Interesse des Gemeinwohls anzubieten und Ihnen damit eine sinnvolle und verlässliche Perspektive zu eröffnen.

Dazu lädt die SPD Tempelhof-Schöneberg zu einem Mitgliederforum ein. Nach einem Input von Michael Müller werden verschiedene Aspekte des Konzepts sowie Vorschläge und Ideen hierzu diskutiert.

Mitgliederforum der SPD Tempelhof-Schöneberg zum Solidarischen Grundeinkommen mit Michael Müller

Mittwoch, 27. Juni 2018, 18.30 Uhr

Rathaus Schöneberg (Raum 195), John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

 

27. Juni: Gesundheitspolitischer Dialog: Gesundheit und Umwelt

In der Reihe der Gesundheitspolitischen Dialoge der Berliner Abgeordnetenhausfraktion geht es dieses Mal um das Querschnittsthema Gesundheit und Umwelt: Reine Luft, sauberes Trinkwasser, eine intakte (Stadt)Natur: Eine Umwelt, in der wir gesund leben und uns wohl fühlen können, ist essentiell, der umweltbezogene Gesundheitsschutz ist ein zentrales Handlungsfeld.

Wie sauber ist unser Trinkwasser, welche Rückstände bestehen und worauf müssen wir achten, beispielsweise bei der Entsorgung von Medikamenten? Was unternimmt Berlin beim Schutz vor Lärm und dessen Verringerung? Wie steht’s um die Atemluft – sowohl in Wohnungen als auch im Freien? Brauchen wir Fahrverbote? Und welche Hilfen gibt es beim Thema Luft- und Schadstoffe im häuslichen Wohnbereich?

Die Einladung als PDF (PDF-Dokument, 347.9 KB).

Gesundheitspolitischer Dialog: Gesundheit und Umwelt

Mittwoch, 27. Juni 2018, ab 19 Uhr

Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 311, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin

 

28. Juni: Politik im Dialog: Michael Müller zu Gast in Zehlendorf

Am 28. Juni ist der SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister zu Gast in Zehlendorf. Die SPD-Abteilungen Zehlendorf und Seenplatte laden zum Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Diskutiert wird über aktuelle Themen der Stadtpolitik und die Idee des Solidarischen Grundeinkommens.

Politik im Dialog: Michael Müller zu Gast in Zehlendorf

Donnerstag, 28. Juni 2018, 19.30 Uhr

Rathaus Zehlendorf, Alter BVV-Saal, Eingang Kirchstr., 14163 Berlin

 

28. Juni: August Bebel Institut: Moskau: Von der sozialistischen zur neoliberalen Stadt

Moskau ist eine Metropole im Wandel. Ungebremst von privaten Kapitalinteressen getrieben und wenig transparent entwickelte sich die Stadt unter der Ägide von Bürgermeister Juri Luzhkov von 1992 bis 2010. Unter dem neuen Amtsinhaber Sergej Sobjanin scheint sich eine demokratischere Planungskultur zu entwickeln. Kritiker*innen sprechen allerdings von »Hipster-Stalinismus« und einer Schein-Beteiligung, welche die Gentrifizierung der Innenstadt vorantreibt. Daniela Zupan und Mirjam Büdenbender haben zahlreiche Interviews geführt und leuchten die Dynamiken und Interessenlagen aus.

Mit: Daniela Zupan (Stadtforscherin) und Mirjam Büdenbender (Politische Ökonomin), Moderation: Ingo Siebert (Stadtsoziologe)

Moskau: Von der sozialistischen zur neoliberalen Stadt

Donnerstag, 28. Juni 2018, 19–21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

28.+29 Juni: DL21: Erneuerungskongress

Nach der verlorenen Bundestagswahl vergeht keine Woche mehr, an dem die SPD nicht über ein Schlagwort spricht: Die Erneuerung. Wie kann sie gelingen? Was muss sie beinhalten? Wie können wir sie mit Leben füllen, so dass sie nicht vom Schlagwort zum Unwort verkommt?

Die DL21 will gemeinsam auf einem Erneuerungskongress zusammen mit vielen Gästen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Medien und unseren europäischen Schwesterorganisationen Antworten auf diese Fragen geben. Es sollen Impulse von links gesetzt werden, um der SPD sowohl organisatorisch als auch programmatisch neues Leben einzuhauchen.

Es diskutieren: Jon Trickett, Schattenminister im Kabinett von Jeremy Corbyn, Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di, Ulrich Schneider Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, dem Journalisten Jakob Augstein, der Soziologin Dr. Jasmin Siri und viele weiteren.

Donnerstag, 28. Juni 2018, 19 - 21 Uhr

Freitag, 29. Juni 2018, 13 - 19 Uhr

im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

 

30. Juni: SPD Spandau lädt zum Sommer- und Familienfest

Die SPD Spandau lädt auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Sommer- und Familienfest im Wröhmännerpark ein. Das Fest findet statt am

Samstag, 30.Juni 2018, in der Zeit von 14 – 20 Uhr

im Wröhmännerpark (Nähe Hafenplatz)

Spaß, Spiele, Musik und Unterhaltung stehen im Mittelpunkt des Festes. Für Kinder wird es mehrere Hüpfburgen, Spiele und weitere Überraschungen geben.

Das Bühnenprogramm bietet eine abwechslungsreiche Mischung für alle Altersstufen. Auf der Bühne  sind in diesem Jahr wieder dabei: „Rock for Kids“ und der Sänger Bernard Butler im Duo als „Duo Tone“.  Die Bands „Beyond the Limits“ (MBO-Schülerband), „Steamboat“ und „La Mezcla“ sind neu dabei.  Eine Akrobatik-Show präsentiert die TSV Showkids  und die Black Bears Berlin zeigen wieder  ihre TeakWonDo Performance.

Außerdem ist das Fest eine gute Gelegenheit für Spandauerinnen und Spandauer, mit den Bundes-, Landes- und Bezirkspolitikerinnen und Politiker ins Gespräch zu kommen.

Der Bürgermeister Helmut Kleebank bietet außerdem eine Bürgersprechstunde vor Ort an.

An zahlreichen Infoständen werden sich interessante Organisationen des Bezirks vorstellen und das bunte Programm mitgestalten.

 

30. Juni: Historischer Spaziergang durch Wilmersdorf – das Berlin der „goldenen“ 1920er-Jahre zwischen Nikolsburger und Prager Platz

Die SPD-Abgeordnete Franziska Becker, MdA, veranstaltet am Samstag, 30. Juni 2018 einen Spaziergang, um historisch und kulturell bedeutsame Orte in Wilmersdorf zu besuchen. Thema des Rundgangs sind die „goldenen“ 1920er-Jahre und damit die Zeit zwischen 1924 und 1929, als sich nicht nur die wirtschaftliche Situation nach dem ersten Weltkrieg verbesserte, sondern auch Kunst, Literatur, Kultur und Wissenschaft aufblühten. Zuletzt konnte man Eindrücke aus den Zwanzigerjahren in der Serie „Babylon Berlin“ gewinnen.

Den Schwerpunkt des Rundgangs bildet der Wilmersdorfer Teil des Bayerischen Viertels. Orte zwischen dem Nikolsburger Platz und Prager Platz werden auf dem Spaziergang besucht. Die Teilnehmenden des Rundgangs werden zum Beispiel die mit Gedenktafeln versehenen Wohn- und Arbeitsstätten von Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftlern wie Albert Einstein, Marcel Reich-Ranicki, Erich Kästner, Egon Erwin Kisch, Vladimir Nabokov, Anna Seghers und George Grosz sowie die Cecilien-Schule besichtigen. „Die Teilnehmenden werden insbesondere viele Hintergründe über die Weimarer Republik und den Beginn der Nazi-Herrschaft erfahren“, verspricht Franziska Becker.
 

Treffpunkt:

Samstag, 30. Juni 2018, 15 Uhr

Nikolsburger Platz 6-7 (vor der Kita Aventura), 10715 Berlin
 

Anmeldung:
Um eine formlose Anmeldung wird gebeten, per E-Mail unter franziska.becker@spd.parlament-berlin.de, telefonisch unter 863 19 653 oder persönlich im Wahlkreisbüro von Franziska Becker, Fechnerstraße 6a, 10717 Berlin wird gebeten. 

 

30. Juni: Seminar der SGK Berlin: Einführung in das Bezirksverwaltungsrecht

Am 30. Juni bietet die SGK Berlin ein Grundlagenseminar „Einführung in das Bezirksverwaltungsrecht" an. Im Mittelpunkt steht ein Überblick über den Verwaltungsaufbau des Landes Berlin und die Aufgaben von BVV und Bezirksamt. Darüber hinaus werden Fragen des Wahl- und Fraktionsrechts, der Bildung und Zusammensetzung der Ausschüsse, des BVV-Vorstandes und des Bezirksamtes sowie Einzelfragen zu Abstimmungen und Ordnungsmaßnahmen betrachtet. Neben rechtlichen Fragen werden auch Tricks und Kniffe für den Umgang mit den Formalien vermittelt.

Das Seminar findet am

Samstag, 30. Juni von 10 bis 16 Uhr im Kurt-Schumacher-Haus statt.

Nähere Einzelheiten, Anmeldemöglichkeiten sowie Hinweise auf weitere SGK-Veranstaltungen finden sich auf der Website www.sgk-berlin.de

 

4. Juli: August Bebel Institut: Grundeinkommen - Solidarisch, Bedingungslos, Unrealistisch?

Das Grundeinkommen ist zur Zeit ein viel diskutiertes Thema und beschäftigt Menschen aller politischen und sozialen Gruppierungen. Während der Begriff „Grundeinkommen“ dabei den Konzepten gemein ist, gehen die Vorstellungen über die Umsetzbarkeit weit auseinander. In unserer Veranstaltung wollen wir das solidarische und das bedingungslose Grundeinkommen diskutieren aber auch Kritiker*innen zu Wort kommen lassen.

Mit: Michael Bohmeyer (Gründer des Vereins Mein Grundeinkommen), Elisabeth Voß (Betriebswirtin und Publizistin, Schwerpunkt Solidarische Ökonomien, NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.) und Robert Drewnicki (Grundsatzreferent in der Senatskanzlei des Landes Berlin)

Grundeinkommen - Solidarisch, Bedingungslos, Unrealistisch?

Mittwoch,  4. Juli, 19–21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

4. Juli: Burma zwischen Militärherrschaft, Demokratisierung und Diskriminierung und Vertreibung der muslimischen Minderheit der Rohinngya

Über Jahrzehnte bestand die Entwicklung von Burma/Myanmar seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Meistererzählung des Widerstands der Demokratiebewegung unter der Führung der Tochter des Staatsgründers Aung San gegen ein repressives Militärregime. Eines Widerstands, der letztlich erfolgreich war und zumindest mit einer Machtteilung und der Aussicht auf eine vollständige Transformation des Regierungssystems in eine moderne Demokratie unter Führung der inzwischen als Staatsrätin mit der faktischen Führung der Regierung betraute „Ikone der Demokratiebewegung“.

Aung San Suu Kyi, Friedensnobelpreisträgerin von 1991 und 2014 nach dem entscheidenden Durchbruch des Demokratisierungsprozesses in Berlin auch mit dem Willy-Brandt-Preis ausgezeichnet, schien lange – auch wegen der persönlichen Tragik, die ihren politischen Weg begleitete wie dem 15 Jahre dauernden Hausarrest und der dauerhaften Trennung von ihrem im Ausland verstorbenen Ehemann – in einer Weise über jede Kritik erhaben, die vielleicht nur noch mit der Ikone des neuen demokratischen Südafrika, Nelson Mandela zu vergleichen war.

In der Gegenwart haben das Bild der Nobelpreisträgerin wie auch das Bild des gesamten Demokratisierungsprozesses selbst, den sie in ihrer Person verkörpert, starke Risse bekommen durch die erschreckenden Bilder von der gewaltsamen Unterdrückung und Vertreibung der muslimischen Minderheit der Rohingya. Die Staatsrätin erscheint hier in ihrem weitgehenden Schweigen zu diesen Vorgängen in einer Front mit der weiter von der alten Militärführung gesteuerten Armee, der gravierende Menschenrechtsverletzungen gegen die Rohingya zuzuschreiben sind und fanatisch-nationalistischen Mönchen, welche die in der Bevölkerung seit langem virulenten Ressentiments gegen die weder als offizielle Minderheit noch als Staatsbürger/Innen anerkannten Rohingyas befeuern.

Wie immer müssen  vor einer Konfliktlösung eine  Analyse der Konfliktursachen und eine differenzierte Beschreibung und Bewertung der Tatsachen stehen.

Es diskutieren: Wolfgang Büttner, Politischer Referent im Deutschlandbüro von Human Rights Watch, Peter Kesselburg, Mitglied des FA I und  Süd- und Südostasienexperte, sowie Alexander Kulpok, Publizist und langjähriger Unterstützer des Demokratisierungsprozesses in Burma

 

FA Internationales: Schmerzhafte Erneuerung - Burma zwischen Militärherrschaft, Demokratisierung und Diskriminierung und Vertreibung der muslimischen Minderheit der Rohinngya

Mittwoch, 4. Juli 2018, 19.15 – 21 Uhr

Kreisbüro der SPD-Tempelhof-Schöneberg, Hauptstraße 100, 10827 Berlin

 

5. Juli: August Bebel Institut: Post-sozialistische Städte: Street-scapes, Kunst und Aktivismus

Eingezäunt, abgebaut und umbenannt: die Diskurse über den Umgang mit öffentlichen urbanen Räumen – darunter Straßen – begleiten die Transformation postsozialistischer Städte seit den 1990er Jahren. Vielerorts fehlt ein politischer und gesellschaftlicher Konsens über deren Nutzung. Zahlreiche Fragen sind noch immer offen: Was soll mit dem sozialistischen Erbe geschehen? Wie sieht das Verhältnis zwischen den öffentlichen Räumen und dem öffentlichen Leben aus? Diesen und weiteren Überlegungen geht Dr. Eszter Gantner in ihrem Vortrag zum Thema „Post-sozialistische Street-scapes“ nach.

Matthias Einhoff zeigt in seinem Vortrag „Kunst und Aktivismus in post-sozialistischen Räumen“ Wege zur Reflexion der Geschichte, Gegenwart und Zukunft und zitiert Beispiele aus Uljanovsk (Russland), auf dem ehemaligen Mauerstreifen in Berlin sowie von Aktivitäten von Kulturschaffenden in Kaunas, Lublin und am Haus der Statistik in Berlin.

Mit: Eszter Gantner (Herder Institut und TACT/GSZ, HU Berlin) und Matthias Einhoff (Künstler, Co-Direktor des Zentrums für Kunst und Urbanistik ZK/U)

Post-sozialistische Städte: Street-scapes, Kunst und Aktivismus

Donnerstag, 5. Juli 2018, 19-21 Uhr

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de

 

6. Juli: „28 Jahre Wiedervereinigung. Was geht mich heute noch die DDR an?" -Veranstaltung mit dem Bundesbeauftragten Herrn Roland Jahn in Grünau

Am Freitag, 6. Juli 2018, findet um 18 Uhr in der Friedenskirche Grünau am Don-Ugoletti-Platz die Veranstaltung „28 Jahre Wiedervereinigung. Was geht mich heute noch die DDR an?" statt.

Der Berliner SPD-Abgeordneten Robert Schaddach (MdA) hat zu diesem Thema den Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Roland Jahn, und Pfarrer Ulrich Kastner von der Evangelische Kirchengemeinde Bohnsdorf-Grünau zur Diskussionsveranstaltung eingeladen.

Freitag, 6. Juli 2018, 18 Uhr

Friedenskirche Grünau am Don-Ugoletti-Platz, 12527 Berlin

 

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